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Bericht Allgemeine Zeitung Bingen

WINZERFEST Bei Chorkonzert unterhalten acht Ensembles das Publikum bestens

Allgemeine Zeitung Bingen, 10.09.2016
Von Sören Heim

BINGEN - „Tränen lügen nicht“: Im ersten Moment klingt es nach ganz traditionellem Chorgesang, was die Herren des Männerchors Weiler bei Bingen auf die Bühne des Kulturzentrums bringen.

Wer genauer hingehört, stellt fest, dass der Text ein wenig mundartlich bearbeitet wurde. Und vor allem: mit Wein- und Winzerfestbezügen aufwartet, die sicher nicht aus dem Original stammen.


Traditioneller Bestandteil des Programms

Das Chorkonzert ist ein traditioneller Bestandteil des Winzerfestprogramms, der allerdings, wie Bürgermeister Ulrich Mönch eingangs zu bedenken gibt, durchaus das ein oder andere Mal auf der Kippe gestanden habe. Nicht immer sei es leicht gewesen, genügend Sängerinnen und Sänger aufzutreiben.

So dürfte es Freunde des traditionellen Liedgutes und moderner Popmusik freuen, dass in diesem Jahr gleich acht Ensembles auf der Bühne standen. Auch dank des Engagements des Vorsitzenden des Kreischorverbandes, Gerhard Graf, der sich um die Auswahl der Chöre gekümmert hat.

Und so eröffneten der Liederkranz 1883 und der Chorwurm aus Dietersheim mit Weinliedern wie „Sonniges Rebenland“ und dem Musicalklassiker „Age of Aquarius“, der nicht nur dem Publikum sichtlich Spaß machte.

Es folgte der Chor des MGV 1881 Bingerbrück unter anderem mit „Vive l’amour“ und „Auf das Leben“, gleich zwei Loblieder des Genusses.

Wieder ganz dem Weine widmet sich der MGV 1877 Bingen-Kempten unter anderem mit „Crambambuli“ und „Sonnengold im Glase“.

Es folgte der 2004 ins Leben gerufene Chor Chorioso aus Münster-Sarmsheim.

Die gemischte Truppe war im vergangenen Jahr zum ersten Mal auf dem Chorkonzert zu Gast und zeigte mit einem der zahlenmäßig stärksten und jüngsten Chöre, dass bei entsprechendem Engagement und Liedauswahl durchaus Hoffnung für die Zukunft des Chorgesangs besteht. „Nessajas Lied“ aus Tabaluga und das eindringliche „Parkplatzregen“ rissen die Zuhörer buchstäblich von den Stühlen.

Mit freiGang schloss sich ein nur vierköpfiges Ensemble mit jazzigen Tönen an, ehe zuerst der Weilerer Männerchor und dann die Singoritas mit „Mamma Mia“, „Liebeskummer lohnt sich nicht“ und „It’s Raining Men“ den Schlusspunkt setzten.


MODERATION

Das Konzert moderierten Prinzess Schwätzerchen Elena Schnaas und die Weinprinzessinnen Muriel Schmitt und Annika Hohmann.

Aus der Fotogalerie ...