• Letzte Änderung: Montag 12 November 2018, 11:18:18.
Internetseite des Männerchores Weiler bei Bingen

Deine Stimme zählt!

Jeder, der Spaß am gemeinsamen Singen hat, ist uns willkommen!

Jeden Donnerstag um 20 Uhr ist Chorprobe im Proberaum im Rathaus in Weiler.

Schau doch einfach mal vorbei!
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Eine einschneidende Änderung brachte auch das Jahr 1949; anstelle der drei Zonen im Westen Deutschlands wird mit Hilfe der Westalliierten die „Bundesrepublik Deutschland“ gegründet. Am 23. Mai 1949 tritt als Verfassung der neuen Republik das neu geschaffene „Grundgesetz“ in Kraft. Prof. Dr. Theodor Heuss wird zum ersten Bundespräsidenten, Dr. Konrad Adenauer zum ersten Bundeskanzler gewählt.

Später wird als Bundeshymne die dritte Strophe des im „Dritten Reich“ so sehr strapazierten „Deutschlandliedes“ bestimmt, die Bundesflagge zeigt die Farben schwarz-rot-gold. Fortan festigen sich die politischen Verhältnisse, jetzt braucht niemand mehr zu fürchten, dass eine Besatzungsmacht ins Vereinsleben eingreift; das war vor Gründung der Bundesrepublik zumindest theoretisch noch immer möglich.

Auch unter den nachfolgenden Regierungen geht es wirtschaftlich langsam aber sicher aufwärts. Das wirkt sich auch auf das Vereinsleben des MGV günstig aus, eine ruhige Aufwärtsentwicklung setzt ein. Mit mehr oder weniger finanziellen Erfolgen werden Operetten aufgeführt und jährliche Chorkonzerte veranstaltet, an denen die Weilerer Mitbürger gern und mit Interesse teilnehmen.

Der MGV öffnet sich nach seinem Wiederaufleben nach Kriegsende auch mehr und mehr anderen Weilerer Vereinen gegenüber und wirkt bei deren Veranstaltungen in gebührender Weise aktiv mit. 1948 ist der Chor bei einer „Hildegardisfeier“ des damaligen „Kulturkreises“ anlässlich der Feier des 850. Geburtstages der großen Äbtissin vom Rupertsberg mit 2 Chorliedern beteiligt. 1961 wirkt er bei der Einweihung des Altares der Gefallenen-Gedächtnisstätte auf dem Berg im Weilerer Wald mit. Auch bei der Einsegnung der neuen Friedhofshalle und des neuen Friedhofs 1972 ist der Chor dabei.

Üblich wird es, bei goldenen Hochzeiten und ähnlichen Jubiläen dem Jubelpaar ein abendliches Ständchen zu singen, das allenthalben großen Beifall findet.

In den Jahren nach Kriegsende kamen Mitglieder des „Sänger-Quartett 1923 Weiler“, das wegen Mitgliedermangels (im Krieg Gefallene, Gefangene, Vermisste und Verstorbene) nicht mehr angemeldet werden konnte, zum MGV und wurden hier als Mitglieder aufgenommen.

1959 übernimmt Dipl.-Chormeister Erich Gemmer aus Langenlonsheim die Leitung des Chores. Bei dem wachsenden Zuspruch, den der Verein genießt, und zugleich größer werdenden Ansprüchen des Chores macht sich das Fehlen eines geeigneten, größeren Saales sehr bemerkbar. Da die vorhandenen Säle für größere Veranstaltungen, zu denen auch auswärtige Vereine eingeladen werden, zu klein sind, entschließt sich der MGV nach Besserung der Finanzen, ein Festzeit, insbesondere für Stiftungsfeste, anzumieten. Das bedeutet für manches Mitglied einen großen Einsatz beim Aufbau des Zeltes und bei der Bedienung im Zelt.

Ab 1965 leitete Herr Willibald Stipp als Dirigent den MGV. Unter seiner Stabführung konnten die Sänger schon viel Erfolg verbuchen. Es sei hier zunächst nur an das Opernkonzert vom 19. April 1975 erinnert, an dem Mitglieder des Philharmonischen Orchesters der Pfalz aus Ludwigshafen mitwirkten. Seit 1955 leitet der Dirigent bereits den Chor der Weilerer Pfarrkirche „St. Caecilia“. Wiederholt sind der Männerchor und der Kirchenchor zu gemeinsamem Singen und mit großem Erfolg angetreten.

Seit 1974 ist Adam Schmitt Vereinsvorsitzender.

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